michael.prachensky

Geboren am 16. März 1944 in Holzgau, vertritt Michael die vierte Generation der Tiroler Künstlerfamilie.

Die herausragenden Leistungen dieses facettenreichen Künstlers und Querdenkers wurden 2016 durch die Aufnahme in die Europäische Akademie gewürdigt.


Michael.Prachensky

    • 1944 geboren in Holzgau
    • 1962 Abschluss als Ingenieur an der Höheren
    • Technischen Lehranstalt für Hochbau, Innsbruck
    • 1963 – 1969 Architekturstudium an der Technischen Universität Stuttgart; Anthroposophische Ausbildung bei Prof. Rolf Gutbrod; Vertiefungsstudium Leichte Flächentragwerke bei Prof. Otto Frey; anschließendes Vertiefungsstudium in Hochschulplanung bei Prof. Horst Linde
    • 1968 Übersiedlung vom Familiendomizil im Graßmayrhaus in Innsbruck in den „Prachenskyhof“ in Seefeld – den Ansitz „Prachensky“ am Bergisel übernahm Vater Hubert
    • 1960 – 1990 Mitarbeit und Arbeitsgemeinschaften mit seinem Vater Hubert Prachensky seit 1990 selbstständiger Architekt
    • 1991 Gründung und seither auch Präsident des Fischereivereins „Kaiser Maximilian“ in Seefeld (mehrere ökologische Projekte entstanden seither, die umgesetzt wurden)
    • 2000 Staatspreis für Wirtschaftsbauten, Tourismus und Architektur Sonderpreis für „Revitalisierung“ – Hofburg Innsbruck
    • 2004 Consulting Staatspreis (Jurypreis) für „Talpino-Öko-Trans“ mit DI Falco Ducia
    • 2015 Gründung der Trans-Tech GmbH & Co KG im Bereich der Fulleren-Komposite (Materialforschung – Stromspeicher ESES (Environmentally Sound Energy Storag) mit seinen Forschungspartnern – Michael Prachensky fungiert als Querdenker für alternative, neue, leichte und transparente Architektur und alternative Stromspeicherung
    • seit 2016 Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste

    Geboren am 16. März 1944 in Holzgau, vertritt Michael die vierte Generation der Tiroler Künstlerfamilie. Seine Jugend verbrachte er in Innsbruck, wo er mit seinen Eltern Hubert und Emma, geborene Knitel-Graßmayr, in der Glockengießerei Graßmayr aufwuchs. Bereits von Kindheit an erfuhr Michael in den Ateliers seines Großvaters Theodor die verschiedensten Begabungen, Talente und Einflüsse, die sein späteres Leben und Wirken als Künstler und Architekt entscheidend mitprägten.

    Seine Ausbildung zum Ingenieur absolvierte Michael 1962 bei Norbert Heltschl an der Höheren Technischen Lehranstalt für Hochbau in Innsbruck. Es folgten das Architekturstudium an der Technischen Universität Stuttgart und ein anschließendes Vertiefungsstudium in Hochschulplanung. Nach dem Studium war Michael zunächst ständiger Mitarbeiter und Partner seines Vaters Hubert. Besonders im Bereich der Anthroposophie der freien Form wurden zahlreiche Konzepte und Projekte umgesetzt, darunter etwa der Wettbewerb Kongresshaus Innsbruck mit Hotel, der ergänzende Masterplan der Technik Innsbruck, das Sport- und Kongresszentrum Seefeld als erste Badelandschaft in freier Form oder auch das erste ins Freie zu öffnende Casino Velden. Im Jahr 1990 machte sich Michael selbständig. Es folgten einige bekannte Projekte und Bauten, wie die Revitalisierung der Innsbrucker Hofburg, der Power-Plobb in Zirl, die Innschifffahrt von Zirl bis Wattens oder der EUREGIO Alpenpark-Karwendel mit seinen 25 grenzüberschreitenden Umlandgemeinden. 

    Michaels persönlicher Wiedererkennungswert und besonderes Anliegen ist das Erarbeiten von Visionen. Insbesondere in sozial-ökologisch relevanten Zukunftsthemen, in den Bereichen Klimaschutz und erneuerbare Energien ist er seiner Zeit weit voraus, wie etwa mit dem Projekt „Ufo 2248 m“ am Patscherkofel, ein Panoramarestaurant auf dem Patscherkofelgipfel mit direktem, föhnfesten People-Mover-Anschluss an den Autobahnknoten Zenzenhof sowie zur Muttereralm Talstation. International bekannt wurde Michael mit dem Fernsehfilm Talpino – „Mit der Rohrpost durch die Alpen“, dem Reinhold Messner-Film „Verkehr über die Alpen“ und dem im Kontext mit der globalen Klimaerwärmung entstandenen Film „Rettet Venedig, Rettet das Mittelmeer“.

    Auf diesem Weg öffneten sich ihm erstmalig neue Bereiche der Physik, insbesondere der Fulleren-, Quanten- und Energieforschung. Die naturwissenschaftlichen Prozesse und Ergebnisse setzt Michael seit 2007 in seinen Gemälden um. Die vor diesem Hintergrund entstandene Bilderserie „Implosion“ zeigt etwa seine künstlerische Übersetzung dieser Wissenschafts- Sparte. Eine wesentliche Rolle spielt für ihn dabei das wiederkehrende „Prachensky-Rot“ als die Farbe der Energie. Kunst wird bei Michael Prachensky zur Sprache seiner Wissenschaft, die sich sonst der menschlichen Vorstellungskraft und damit auch einem tiefen ständnis entzieht. Hier funktioniert sein transdisziplinärer Ansatz: Wissenschaft, Forschung, Architektur und Kunst hängen eng zusammen: die Kunst wird zur Ausdrucksform der Technik, die Architektur zur Ausdrucksform der Kunst“. Diese wird damit leichter, transparenter, schwebender und menschlicher – das können die jetzigen Technologien noch nicht.